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Lehrveranstaltungen Sommersemester 2017

Auf dieser Seite finden Sie alle aktuellen Lehrveranstaltungen aus dem Bereich Gender Studies für das Sommersemester nach Modulen geordnet.

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Broschüre der Lehrveranstaltungen SoSe 2017
im PDF-Download (185 kb)

 

 

 

Modul: Grundlagen der Gender Studies

Seminar zu Methoden der Gender Studies 

Wird im Wintersemester 17/18 wieder angeboten

Seminar zu Theorien der Gender Studies 

Wird im Wintersemester 17/18 wieder angeboten

 

Modul: Gender in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften

Vorlesung zur Sozial- und Kulturgeschichte der Geschlechterverhältnisse mit Lektürekurs

Wird im Wintersemester 17/18 wieder angeboten

 

Masterseminar zu Geschlechterkonstruktionen

 

Soziologie der Scham
Dr. Denisa Butnaru

Montag 16–18 Uhr, wöchentlich
Kollegiengebäude IV Medienraum

Scham wird meist als Gefühl beschrieben und vorwiegend aus psychologischer Perspektive betrachtet. Die Soziologie hat sich auch mit der Scham beschäftigt. Bereits klassische Texte von Georg Simmel oder Norbert Elias verwenden Scham als soziologischen Begriff und zeigen dessen Bedeutung auf für die Grenzen unserer Individualitäten und intersubjektiven Beziehungen. In der anthropologischen Arbeit „The Chrysantemum and the Sword“ von Ruth Benedict wird Scham als zentrales soziales Phänomen diskutiert, das eine klassische kategoriale Trennung zwischen Schamkulturen und Schuldkulturen etabliert. Die Analyse der Schamerweist ihre soziologische Notwendigkeit, indem sie einen komplementären Blick auf Formenliefert, welche soziale Normen und Normalisierungsprozesse charakterisieren. Da sie oft als negatives Gefühl wahrgenommen wird, besitzt Scham ein Krisenpotential, das unterschiedliche Kontexte und Situationen schafft. Ziel des Seminars ist es, die Vielfältigkeit der Kontexte, in denen Scham produziert wird, zu betrachten, um ihre soziologischen Konsequenzen dar zu legen.In dem Seminar wird es darum gehen, wie unterschiedliche klassische und gegenwärtige Theorien über Scham und empirische Beispiele sich ergänzen und dabei die Dimensionen, die Scham als soziologisches Phänomen erzeugen, erhellen. Es werden klassische Ansätze und zentrale Konzepte aus Anthropologie, Soziologie und Psychologie ebenso vorgestellt wie konkrete Beispiele, welche die Beziehung zwischen Scham und gesellschaftlichen Strukturen und Instanzen erörtern.

 

Gender, Migration & Flucht. Der schwierige Umgang mit Differenz und die Verbindung von Ethnizität, Identität und Geschlecht
Rosaly Magg

Dienstag 16–18 Uhr, wöchentlich
Breisacher Tor R 201

Rassismus hat nichts mit Staatsangehörigkeit oder „Fremdheit“ zu tun, sondern mit Rassifizierungsprozessen, deren Wurzeln innerhalb der Gesellschaft liegen und nicht bei „Ausländern“ oder deren angeblich fremden Kulturen. Aktuelle Diskussionen um Geflüchtete und sexuelle Gewalt gegen Frauen sind bestimmt von rassistischen Denkmustern. Nicht erst seit den Ereignissen der Kölner Silvesternacht 2015 sind Rassismus, Migration und Geschlecht zentrale Strukturmerkmale heutiger Gesellschaften. Mit Hilfe von Gesetzen und Prozessen der Ethnifizierung und Kulturalisierung werden soziale Ungleichheiten produziert und manifestiert. Insbesondere entlang der Kategorie Geschlecht fungieren diese Mechanismen zur Herstellung von hierarchischen Verhältnissen.

Die Gründe für transnationale Migration sind immer auch gendered, d.h. sie sind geprägt durch die symbolische Ordnung von Geschlechterbildern und die realen Machtverhältnisse zwischen Männern und Frauen. Die damit verbundenen Vorstellungen von Identität, Nation, Kultur stehen ebenso im Zentrum einer Auseinandersetzung mit Migration, Rassismus, Flucht und Gender wie die Begriffe Macht, Hybridität und die Konstruktion des Anderen.

Somit beschäftigen wir uns im Seminar nicht nur mit der Theoriebildung (insbesondere Postcolonial und Cultural Studies, Intersektionalität, Männerforschung sowie feministischen Grundlagenbegriffen), sondern auch mit praktischen Beispielen von transnationaler Migration, wie z.B. die Feminisierung der (Arbeits-)migration in Lateinamerika und Asien, Migrantinnen in der Hausarbeit, die Kopftuchdebatte in Europa und die Verbindungen von hegemonialer Männlichkeit mit ethnisierten Zuschreibungen oder die doppelte Diskriminierung von queeren MigrantInnen.

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl!

 

Postkoloniale Theorien III, Seminar
Dr. Clemens Jürgenmeyer

Dienstag 18–20 Uhr, wöchentlich
Arnold-Bergstraesser-Institut statt, Windausstr. 16

Im dritten und abschließenden Teil der Seminarreihe zu postkolonialen Theorien sollen zum einen weniger bekannte Autoren und ihre Werke behandelt werden. Dazu zählen auch afrikanische Wissenschaftler. Zum anderen sollen historische und aktuelle Studien zur Sprache kommen, die sich dem postkolonialen Denken verpflichtet fühlen und neue Perspektiven der Repräsentation kolonialer und nachkolonialer Konstellationen aufzeigen. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

 

Postmodern*
Dr. Dominique Schirmer

Dienstag 18–20 Uhr, wöchentlich
Kollegiengebäude IV Übungsraum 1

Das Seminar behandelt "Soziologische Perspektiven auf Theorien der Postmoderne, postmoderne Theorie(n) und Methoden.

 

Sexuelle Revolution(en)? Quellenlektüre zu den sexuellenBefreiungsbewegungen der 1960er und 1970er Jahre
Dr. Sonja Levsen

Mittwoch 14–16 Uhr, wöchentlich
Kollegiengebäude IV HS 4450

„Sexual intercourse began / In nineteen sixty-three / (which was rather late for me) / Betweenthe end of the ‚Chatterley‘ ban / And the Beatles‘ first LP.“ – so dichtete der britische Autor Philip Larkin 1967. Mit Lady Chatterley’s Lover, mit 'the Beatle’s first LP', mit den pädagogischen Aufklärungsdebatten der 1960er Jahre, den Ratgeberecken Dr. Sommers in der Bravo, Zeitungsquellen zu Sexualskandalen, vielen anderen Texten sowie einer sich in jüngster Zeitdynamisch ausdifferenzierenden Forschungsliteratur wollen wir in der Übung der Frage nach den Gründen, Formen und Grenzen der „sexuellen Revolutionen“ der 1960er und 1970erJahre nachgehen. Dafür greifen wir vor allem auf deutsch- und englischsprachige Quellen zurück; Kenntnisse anderer europäischer Sprachen sind willkommen. Lust auf selbständige Quellenrecherche und intensive Textarbeit in einem sehr dynamischen Forschungsfeld, in dem es noch viel zu entdecken gibt, werden erwartet.

 

Dynamics of Inequalities in a Global Perspective
Prof. Dr. Manuela Boatca

Mittwoch 14–16 Uhr, wöchentlich
Kollegiengebäude IV Medienraum

Patterns of inequality associated with global capital have been reconfigured in different contextsand have historically produced varied results. Yet treatments of global inequality commonly takeEuro- and U.S.-centric models of linear development and comparisons of national income and itsdistribution as a point of departure for analysis. In order to explain how complex socioeconomichierarchies including, but not limited to class, reinforce inequalities among social groups aroundthe globe, the class deals instead with recent approaches that transcend Euro- and U.S.-centricmodels of analysis and trace contemporary patterns of inequality back to the history of imperialand colonial power. The goal is to reintroduce into the scholarly dialogue on inequality a broaderunderstanding of ascriptive hierarchies of race, gender, caste, and national citizenship and theirrelationship to colonial conquest, enslavement and labor migrations as interrelated contexts ofthe global production and reproduction of inequality patterns.

 

Stimmung gegen political correctness
Prof. Dr. Nina Degele

Mittwoch 16–18 Uhr, wöchentlich
Kollegiengebäude IV Übungsraum 1

Seit einigen Jahren ist eine zunehmende gesellschaftliche Spaltung zu beobachten. Auf der einen Seite ist die Offenheit gegenüber Minderheiten wie Schwulen, Lesben und transidenten Menschen gewachsen, gleichgeschlechtliche Paare haben in Hinblick auf bürgerliche Rechtenwie etwas Ehe und Erbrecht weitgehend gleichgezogen. Auf der anderen Seite verschiebt sich das öffentliche Klima derzeit in eine andere Richtung: Rechte Bewegungen befördern Rassismus und Xenophobie, in den USA wurde ein Präsident gewählt, der zum Hassgegen Frauen und Minderheiten anstachelt, in Deutschland haben rechte Parteien wie die Alternative für Deutschland (AfD) und Bewegungen wie Pegida Enthemmungen in öffentlichen Auseinandersetzungen salonfähig gemacht und sorgen für eine zunehmende Akzeptanz von Gewalt. In diesem Spannungsfeld sind Auseinandersetzungen zu mehr vs. Weniger Großzügigkeit gegenüber Stimmungen in der Öffentlichkeit zu beobachten. political correctness gilt dabei - je nachdem - als eine noch immer zu wenig umgesetzte Forderung oder aber eine totalitäre Bevormundung von Redefreiheit. In diesem Seminar werden wir uns zum einen mittheoretischen Konzepten von political correctness, Stimmungen und (öffentlichen) Gefühlen auseinandersetzen, um in einem zweiten Schritt aktuelle Phänomene rund um Populismus, Meinungsklima, (Un)Sicherheitsempfinden empirisch zu analysieren.

 

Gender und Kommunikation
Dr. Claudia Schmidt

Donnerstag 10–12 Uhr, wöchentlich
Kollegiengebäude III, HS 3214

In der seit den 1980er Jahren auch im deutschsprachigen Forschungsraum etablierten linguistischen Genderforschung haben sich zwei Schwerpunkte herausgebildet: zum einen das Verhältnis von Gender und Sprache sowie den sprachpolitischen Konsequenzen für einen geschlechergerechten Sprachgebrauch; zum andern die Frage nach dem Einflussfaktor Gender in der Kommunikation. Mit Ansätzen und empirischen Studien zum letztgenannten Forschungsbereich, der sich in den letzten zehn Jahren u.a. durch den Einfluss der Gender-Debatte und der Weiterenwicklung der Interakionalen Linguistik (doing gender, indexing gender) stark verändert hat, werden wir uns im Seminar beschäftigen.

Bitte über das Belegverfahren schriftlich anmelden
(Formular auf der Homepage des Deutschen Seminars).

 

Wie wir lieben und begehren – Eine kritische Betrachtung
Dr. Marion Mangelsdorf und Dominique Zimmermann

Freitag 14–16 Uhr
Zentrum für Anthropologie und Gender Studies, Belfortstr. 20

Verändert sich im dritten Jahrtausend die Art und Weise, wie wir begehren und lieben? Vorstellungen von unserem sozialen Geschlecht (gender) sowie Rollener-wartungen, die seit der Romantik in Liebes- und Begehrensbeziehungen vermittelt wurden, wandeln sich. Zudem könnnen reproduktionstechnologische Möglich-keiten auf unser biologisches Geschlecht (sex) einwirken. War es lange Zeit weitest-gehend der Psychologie vorbehalten, sich unseren komplexen Liebes- und Be-gehrensstrukturen zu widmen, werfen längst auch Forschende aus der Soziologie, Anthropologie, Biologie und Gentechnologie einen Blick auf die Thematik. Hauptaugenmerk des Seminars wird es sein, sich mit diesen unterschiedlichen Perspektiven auseinanderzusetzen und damit, sich ebenso mit heteronormativen Modellen – von monogamer Liebe und Familie – als auch alternativen Liebes-/Be-gehrenskonzepten zu befassen.

Auf der Grundlage dieser interdisziplinären Ansätze wird es in einem Abschluss-workshop darum gehen, ebenfalls poetisch-künstlerische Positionen kennenzu-lernen, um die Frage zu stellen: Ob und wie unsere Vorstellungen/Bilder von Erotik und Sexualität dekonstruiert bzw. dekolonisiert werden können. In diesem Part blicken wir nichtzuletzt über den Tellerrand westlicher Kulturen hinaus.

 

Modul: Gender in den Technik-, Natur- und Medizinwissenschaften

Vorlesung zu Gender in den Technik-, Natur-, und Medizinwissenschaften mit Lektürekurs

 

Genderforschung in den MINT-Fächern
Prof. Dr. Evelyn Ferstl und weitere Dozierende

Donnerstag 16–18 Uhr, wöchentlich
Friedrichstraße 50, HS 02 009

Diese Ringvorlesung führt in Themen der Genderforschung in den Technik- und Naturwissenschaften ein. Gastdozentinnen aus verschiedenen Disziplinen geben einen Überblick über ihren speziellen Forschungsbereich im Hinblick auf gender-relevante Fragestellungen.

Lektürekurs mit Prof. Dr. Anelis Kaiser (für Gender Studierende verpflichtend)
Donnerstag 15–16 Uhr, wöchentlich

 

Masterseminar zu Gender in den Technik-, Natur-, und Medizinwissenschaften

 

Genderaspekte in der Kognition
Prof. Dr. Evelyn Ferstl

Dienstag 09–11 Uhr, wöchentlich
Friedrichstraße 50, HS 02 009

Stereotype Einschätzungen zu Geschlechterrollen beeinflussen den Umgang der Geschlechter miteinander, und sie haben noch immer massive Auswirkungen auf unsere Lebensbedingungen. Wenn Frauen nicht zugestanden wird, technisch begabt zu sein, wenn Männer als unfähig eingeschätzt werden, sich um Kinder oder alte Leute zu kümmern, dann wird eine Gleichstellung von Frauen und Männern im gesellschaftlichen, privaten und beruflichen Leben nicht möglich sein. Dieses Seminar hat zum Ziel, eine Einführung in die kognitionswissenschaftliche Forschung zu Unterschieden und Ähnlichkeiten zwischen Frauen und Männern zu geben. Zu verschiedenen kognitiven Leistungen, wie z.B. räumliche Orientierung oder verbale Fähigkeiten sollen die empirischen Befunde zusammengefasst und kritisch beleuchtet werden. Dazu werden die wichtigsten methodischen Prinzipien aus der Kognitions- sowie Neuropsychologie vorgestellt und zentrale Konzepte aus den Gender Studies eingeführt.

 

Weibliches vs. männliches Gehirn?
Wie die Neurowissenschaft Geschlecht untersucht
Prof. Dr. Anelis Kaiser

Dienstag 12–14 Uhr, wöchentlich
HS 03 026, G.-Köhler-Allee 051

Diese Veranstaltung ist eine Einführung in das Thema Geschlecht in der Hirnforschung. Als solche untersucht sie die Frage, ob es ein "weibliches" versus "männliches" Gehirn  und ob es "den Unterschied" zwischen Frauen- und Männergehirnen gibt. Ausgehend von Originalarbeiten aus der Neurowissenschaft und von populärwissenschaftlichen Publikationen sowie ausgehend von Analysen der Methoden werden verschiedene Fragen berücksichtigt werden, wie beispielsweise "Wie wird Geschlecht im Gehirn gemessen?", "Was ist die Rolle von Hormonen in der neurowissenschaftlichen Geschlechterforschung?", "Wie sieht die Forschung zu Homosexualität oder Transgender in der Hirnforschung aus?", "Wie wird Ethnizität im Kontext der von Geschlecht in der Hirnforschung untersucht?", oder "Welche ethischen oder sozialen Fragen ergeben sich aus der neurowissenschaftlichen Forschung zu Geschlecht?" Neben der Diskussion solcher Fragen werden die Studierenden methodische Herangehensweisen der Hirnforschung, hauptsächlich aus der fMRI-Forschung, kennen lernen.
 

Gender and Technology
Prof. Dr. Anelis Kaiser

Freitag 08–10 Uhr, wöchentlich
HS 03 026, G.-Köhler-Allee 051

Dieses Seminar untersucht die Bedeutung von Geschlecht in Technologie und technologischen Feldern. Ausgehend von zentralen Publikationen aus dem Forschungsfeld geht es in diesem Seminar um die vergeschlechtlichte Natur von Technologie, um die Rolle von Frau und Mann in diesem Feld und um die Vorstellungen von Geschlecht, die in technologischen Disziplinen vorherrschen. Basierend auf einer Vielzahl von Beispielen aus verschiedenen technologischen Unterdisziplinen wird diskutiert werden, wie Geschlecht in technologische Geräte und in technologische Disziplinen eingeschrieben wird. Studentinnen und Studenten werden mit Wissen und Methoden der Sozialwissenschaften und Gender Studies ausgestattet, dadurch werden ihre interdisziplinären Fähigkeiten gefördert. Diese Seminar hat Einführungscharakter.

 

Modul: Gender in Kultur und Wissenschaft

Wahlweise: Seminar zu Gendermainstreaming in gendersensitiven Berufsfeldern oder Seminar zu Gender Training

 

Gender & Didaktik Training
Melanie Ebenfeld

Blockseminar 07. und 08. Juli 2017
Zentrum für Anthropologie und Gender Studies, Belfortstr. 20
Freitag, 07.07.17, 09.30 – 17.30 Uhr
Samstag, 08.07.17, 09.30 – 17.00 Uhr

Wie erkläre ich „gender“?
Wie vermittle ich Gender-Kompetenzen?
Was ist das (realistische) Ziel eines Gender Trainings?
Was ist meine Rolle als Gender Trainer_in?

Das Gender & Didaktik Training richtet sich an Studierende des MA Gender Studies, die mit grundlegenden Gender-Theorien vertraut sind und Interesse daran haben, andere Menschen auf professionellen Wegen für Gender-Konzepte zu sensibilisieren.

Zunächst gibt es eine Einführung in didaktische Grundbegriffe und den Ansatz konstruktivistischer Didaktik. Anschließend setzen wir uns damit auseinander, was Gender-Kompetenzen sind und wie diese welcher Zielgruppe vermittelt werden können. An einem Beispiel wird erläutert, wie ein Gender-Training aufgebaut wird und welche Ziele damit erreicht werden können.

Am zweiten Tag werden die Teilnehmenden in Kleingruppen kleine didaktische Einheiten erarbeiten und anschließend mit dem Rest der Gruppe ausprobieren. Die Teilnehmenden bekommen somit die Gelegenheit, selber eine didaktische Methode zur Vermittlung von Gender-Kompetenzen anzuleiten.

Zum Abschluss diskutieren wir, wie es perspektivisch für die einzelnen Teilnehmenden weitergehen kann, falls sie Interesse daran haben, selber Gender Trainings anzubieten.

Melanie Ebenfeld ist Dipl. Pädagogin und arbeitet als Gender Trainerin, Beraterin, Dozentin und Moderatorin im Bildungsbereich.

www.gender-education.de


Außerdem kann ZUSÄTZLICH besucht werden:

Anti-Bias Workshop
Jessica Lach und Kaja Köhnle

06.07.2017, Uhrzeit wird bekannt gegeben, Dauer: ca. 5 Stunden
Zentrum für Anthropologie und Gender Studies, Belfortstr. 20

Das englische Wort „bias“ bedeutet übersetzt „Schieflage“ oder auch „Voreingenommenheit“. Mittels des Anti-Bias Ansatzes soll u.a. die Wahrnehmung für Diskriminierung und Ausgrenzung sensibilisiert werden. Im Rahmen des Workshops sollen gesellschaftliche Macht-verhältnisse interaktiv erarbeitet werden – auf individueller Ebene und innerhalb der Gesellschaft. Ziel des Workshops ist die Möglichkeit der Auseinandersetzung und Sensibilisierung mit Machtverhältnissen, um eine solidarische und diskriminierungskritische Haltung zu entwickeln.

Jessica Lach, Gender Studies (M.A.), Sozialarbeiterin (B.A.), Gender-Trainerin und Anti-Bias Trainerin
Kaja Köhnle, Gender Studies Studentin (M.A.), Gender-Trainerin

Weitere Infos und Anmeldung bis zum 30.06.2017 unter: antibiasworkshop@web.de
 

 

Vorlesung „Freiburger GeschlechterStudien“ mit Begleitseminar 

Wird im Wintersemester 17/18 wieder angeboten

 

Modul: Forschungspraxis

Forschungskolloquium

Prof. Dr. Anelis Kaiser und Dr. Marion Mangelsdorf

Freitag 10:30 (s.t.)  –12 Uhr
Zentrum für Anthropologie und Gender Studies, Belfortstr. 20

In diesem Kolloquium werden Master-Studierende über laufende Forschungsprojekte (Konzept und Methoden sowie Ergebnisse) berichten, die im Anschluss kritisch und konstruktiv diskutiert werden. Bei Bedarf werden auch geladene Forschende oder Mitarbeitende des ZAGs über ihre laufende Forschung referieren.

Termine:

05.05. Sara und Margarida

12.05. Robin und Alex

19.05 Nicolas und Sebastian

26.05. keine Sitzung

02.06. Pfingstpause

09.06. Pfingstpause

16.06. keine Sitzung

23.06. Anne und Landy

30.06. Kaja und Janina

07.07. Gender Training

14.07. wird noch besprochen

21.07. fällt aus, Ersatztermin:

––– VORSICHT DIENSTAG, 25.07. Sebastian und Nicolas –––

28.07. Maja, Kaja und Mona

 

Wahlweise: Aktive Teilnahme an einem Symposium mit Bericht/Konzeption eines Symposiums oder Forschungsorientiertes Studienprojekt 

In Absprache mit Dr. Marion Mangelsdorf

 

Modul: Lehrpraxis

Mitwirkung bei einer Lehrveranstaltung/Durchführung einer Lehrveranstaltung

In Absprache mit Dr. Marion Mangelsdorf

 

 

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