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Weitere Veranstaltungshinweise & Ankündigungen

Deutschlandweite Veranstaltungen

Oktober


 

Abschlussveranstaltung REVERSE – Krise der Geschlechterverhältnisse?
Antifeminismus als Krisenphänomen mit gesellschaftsspaltendem Potenzial 

 

09. – 10.10.2019 in Marburg an der Lahn, Philipps Universität Marburg

Nach zwei Jahren Laufzeit möchten wir nun die Ergebnisse des REVERSE Projekts im Oktober 2019 in Marburg vorstellen. Neben einer Ergebnispräsentation der fünf Fallstudien:

  • „Ethnisierung von Sexismus. Figurationen des Anti-Feminismus nach Köln“

(Leitung: Dr.in Barbara Grubner und Denise Berggold-Caldwell)

  • „Wissenschaft: Anti-‚genderistische‘ Argumentationen im akademischen Kontext“

(Leitung: Dr.in Marion Näser-Lather)„Sexualpädagogik: Der Kampf um sexuelle Bildung als Krisensymptom“ (Leitung: Prof. in Dr. in Susanne Maurer) 

  • „Mutterschaft: Mutterschaft und Geschlechterverhältnisse“

(Leitung: Dr. in Helga Krüger-Kirn)

  • „Geschlechterpolitik: Ehe für Alle“

(Leitung: Prof. in Dr. in Annette Henninger und Prof. in Dr. in Ursula Birsl) 


wird es auch um die Betrachtung der analysierten Querverbindungen gehen. Ebenso planen wir Raum zur gemeinsamen Diskussionen und Vernetzung ein.

Ein genaues Programm und weitere Informationen folgen in Kürze.
Anmeldung unter reverse@staff.uni-marburg.de bis 30.08.2019 

Weitere Informationen zum Projekt und den konkreten Inhalten der einzelnen Fallstudien sind unter https://www.uni-marburg.de/de/genderzukunft/forschung/reverse zu finden.


  

Tagung 'Denken - Sprechen - Gendern'

 

10. & 11.10.2019, Leibnizhaus Hannover 

Chancengleichheit für alle Personen zu ermöglichen, hat nach wie vor eine hohe Relevanz - es ist ein wichtiges gesellschaftliches Ziel mit (verfassungs-)rechtlichen Implikationen. Die Verwendung geschlechtergerechter Sprache ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung dieses Zieles.

Sprache ist das zentrale menschliche Kommunikationsmittel und hat nicht nur einen direkten, sondern auch indirekten Einfluss auf unser Miteinander. Sprache und Kognition sind eng miteinander verbunden: Unser Denken beeinflusst unsere Art und Weise zu sprechen und unsere Sprache beeinflusst unser Denken. Das Projekt "Geschlechtergerechte Sprache in Theorie und Praxis" stellt einen innovativen Zusammenschluss von Geisteswissenschaften, Medizin und Rechtswissenschaften dar und leistet einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der Verknüpfungen zwischen Sprache, Kognition und Recht(-setzung).

Die gewonnenen Erkenntnisse können eine Grundlage für Strategien auch im politischen und gesetzgeberischen Bereich bilden und so die Lücke zwischen Theorie und Praxis schließen.

Auf der Tagung referieren und diskutieren Vortragende aus verschiedenen Disziplinen und bieten hochaktuelle Einblicke in wegweisende wissenschaftliche Diskussionen und empirische Forschung.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie durch diese Tagung zu geschlechtergerechter Sprache Impulse für die praktische Anwendung ebenso erhalten wie Einblicke in deren rechtliche Umsetzungsmöglichkeiten und die uns allen bevorstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen.

Anmeldung bis 13.9.19 unter gendertagung@germanistik.uni-hannover.de

weitere Infos und Programm: https://www.jura.uni-hannover.de/fileadmin/jura/Fakultaet/Professuren/Prof._Dr._Brosius-Gersdorf/Dokumente/2019-07-03_Flyer_Denken-Sprechen-Gendern_Tagung.pdf 

 


  

Youthwork: „Sexualität und Gender im Einwanderungsland“

 

08.10. – 10.10.2019 in Frankfurt am Main

Seit Jahrzehnten halten Aidshilfen erfolgreiche Präventionsangebote für und mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor. Diese Angebote tragen der großen Nachfrage und dem hohen Bedarf an Information und Aufklärung dieser Zielgruppe bezüglich HIV, Hepatitiden und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten Rechnung.

Gleichzeitig erweiterten sich im Laufe der Jahre die Präventionsansätze im Kontext sexuell-übertragbarer Infektionen hin zu einer fortschrittlichen und differenzierenden Sexualpädagogik, die zu einer Enttabuisierung und Normalisierung unterschiedlicher sexueller Lebensweisen und Geschlechter beitragen kann.

Youthwork findet jedoch nicht im luftleeren Raum statt, sondern wird im Kontext laufender gesellschaftlicher Prozesse geleistet, die eine besondere Aufmerksamkeit verdienen. Dazu gehört auch, dass Deutschland eines der größten Einwanderungsländer der Welt geworden ist und dass den kulturell vermittelten Einstellungen zur Sexualität, zum Geschlecht, zum Körper eine neue Bedeutung zukommt, wenn unterschiedliche kulturell entstandene Wertesystem in einer Gesellschaft aufeinandertreffen. „Anders formuliert: Zuwanderung hat auch die Diversität an sexuellen Orientierungen, Moralen, Verhaltensstandards und Praktiken erhöht.“

In diesem Spannungsfeld bewegen sich AIDS-Hilfe Mitarbeiter_innen, die HIV-Prävention bei Jugendlichen innerhalb und außerhalb der Schule machen, seit vielen Jahren.

Deshalb sollen in diesem Konzeptseminar, nach einleitenden Grundsatzreferaten zum Thema „Sexualität und Gender im Einwanderungsland“, anhand der bestehenden und mitgebrachten Praxiserfahrungen die besten Ergebnisse gesammelt werden. Außerdem sollen auch die Bruchstellen und Konfliktpotentiale benannt werden, um gemeinsam Handlungskonzepte zu entwickeln, die die Arbeit erleichtern können.

Weitere Informationen und Anmeldung bis Freitag, 06.09.2019 unter:

https://www.aidshilfe.de/event/youthwork-aufbauschulung

 


 

Fachtag „Hate Speech in der Data Society“

hate speech

 

Universität Paderborn, 25.10.2019, 10:30 Uhr bis 16:45 Uhr (Hörsaal O1)

Aktuell wird in den Medien und der breiten Öffentlichkeit über eine zunehmende „Verrohung“ der Diskussionskultur durch diskriminierende Äußerungen und Botschaften in politischen und
gesellschaftlichen Debatten diskutiert. Gleichzeitig wird eine Zunahme persönlicher Angriffe in Form von Beleidigungen und Bedrohungen von Einzelpersonen ebenso wie von Bevölkerungsgruppen festgestellt, die für die persönlichen und beruflichen Biographien der Betroffenen oftmals gravierende physische und psychische Folgen haben. Zusammengefasst wird diese insbesondere in den digitalen Medien zu beobachtende Entwicklung meist unter dem Begriff „Hate Speech“ (Hassrede).
Diskriminierende und menschenverachtende Einstellungen und Äußerungen gegenüber einzelnen Bevölkerungsgruppen sind historisch keineswegs neu. Sie werden jedoch zunehmend offener artikuliert und haben durch die sozialen Medien eine neue Dimension erreicht, die eine demokratische und offene Diskussionskultur gefährdet.

Die Universität Paderborn hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Entwicklung, die auch Diskurse an Hochschulen beeinflusst, aufzugreifen: Am 25.10.2019 findet der Fachtag „Hate Speech in der Data Society“ statt, der von einem breiten Bündnis (Präsidium, Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte und AStA) veranstaltet wird. Im Rahmen von zwei Vorträgen mit anschließender Diskussion und drei Workshops soll über Hate Speech in ihren unterschiedlichen Ausprägungen informiert werden. Dabei werden sowohl empirische und theoretische Erkenntnisse zu Ursachen und Ausprägung von Hate Speech diskutiert als auch mögliche Umgangsweisen und Gegenstrategien sowie juristische Optionen innerhalb und außerhalb des digitalen Raumes aufgezeigt.

Weitere Infos: go.upb.de/hatespeech 

 


 

November

 

GSW-Jahrestagung – „Verborgene Sexualitäten 2“

 

02. November 2019 in Leipzig 

Die zunehmende Individiualisierung und Heterogenisierung der Gesellschaft hat nicht nur zu einer Legalisierung von vielfältigen und -geschlechtlichen Lebensformen geführt, sondern auch die sukzessive Auflösung traditioneller Geschlechterrollen bewirkt, mit bisher starren sexuellen Verhaltensmustern und Präferenzen. Vor dem Hintergrund der Selbstbestimmung, sexueller Gesundheit und sexuellen Wohlbefindens soll auch unser zweiter Fachtag – in Fortführung des ersten – Einblicke in sogenannte verborgene Sexualitäten, Sexualpräferenzen und Verhaltensweisen ermöglichen, die u.U. nur von kleinen Personengruppen praktiziert werden.

Aufgrund der recht hohen Teilnehmerzahlen, des ursprünglich nicht erwarteten Zuspruchs der Tagung „Verborgene Sexualitäten  1“ (27.10.2018), haben wir beschlossen, Teil  2 nicht erst 2020, sondern  – vielfachen Wünschen folgend  – bereits 2019 zu veranstalten. Auch die Themen des zweiten Fachtages sind wiederum vielfältig angelegt, ebenso wie die Erscheinungsformen von Solo- und Partnersexualität, mit oder ohne Equipment, ob als Mann, Frau oder divers. Ziel ist die Aufklärung und Information über teilweise sehr spezifische und oftmals von Vorurteilen und Diskriminierungen betroffene sexuelle Lebens- und Lustformen. Wir möchten Sie recht herzlich zu einer thematisch abwechslungsreichen interdisziplinären Tagung mit spannenden Einblicken in die unterschiedlichsten Forschungs- und Praxisfelder einladen.

Weitere Infos: https://sexualwissenschaft.org/tagungen-weiterbildungen/

 


 

9. Landesweiten Tag der Genderforschung in Sachsen-Anhalt
- „Ständig wi(e)der Widerstände: Studieren, Forschen & Lehren auf dem Gendercampus“ 

 

14.11.19 Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Im Rahmen des 9. Landesweiten Tages der Genderforschung in Sachsen-Anhalt soll gefragt werden, wie es Forschenden der Gender Studies trotz und entgegen alter, neuer und disziplin-interner Widerstände gelingen kann, das Spannungsverhältnis zwischen wissenschaftlichem Erkenntnisinteresse und gesellschaftsverändernder Praxis aufrecht zu erhalten. Diese Fragestellung wird entlang der Beiträge übergreifend diskutiert werden, wobei die eigenen Themengebiete, Forschungsarbeiten oder Arbeitsfelder innerhalb der Gender Studies vorgestellt werden und der Blick auf eigene widerständige Standpunkte und Forschungsperspektiven innerhalb der eigenen Fachdisziplin gerichtet wird:
Mit welchen Widerständen sehe ich mich in der eigenen Forschung, in den eigenen Institutionen oder in der Gesellschaft konfrontiert? Gegen welche Widerstände arbeite ich mit meiner Forschungsperspektive, mit meinem Erkenntnisinteresse an?

weitere Infos und Programm unter:

http://www.kgc-sachsen-anhalt.de/LandesweiterTagderGenderforschung2019-path-1036,498.html

 


 

Geld und Geschlecht – Tatsachen, Tabus und Träume: 
Jahrestagung des Netzwerks Frauen und Geschlechterforschung NRW

 

15.11.2019, Ruhr-Universität Bochum

„Über Geld spricht man nicht“ – mit diesem Tabu wird während der Jahrestagung aktiv gebrochen. Denn an diesem Tag werden die Machtbeziehungen zwischen monetären und vergeschlechtlichten Verhältnissen aus unterschiedlichen Perspektiven verhandelt. So sind in der Musik- und Literaturwissenschaft Geschlechterentwürfe entlang von Reichtum und Armut beliebte Sujets. In der Philosophie werden die Zusammenhänge zwischen Geschlecht und Geld problematisiert und Zukunftsträume von Gerechtigkeit formuliert. In den Wirtschaftswissenschaften wird danach gefragt, welche geschlechterbezogenen Unterschiede es bei der Teilhabe an wirtschaftlichen Entwicklungsprozessen gibt oder warum Gender Marketing so „gewinnbringend“ ist. Für die sozialwissenschaftliche Geschlechterforschung stehen Tatsachen wie Frauenaltersarmut oder der Gender Pay Gap im Mittelpunkt. Abgerundet wird die Tagung durch die Ausstellung „Womoney“, die an der TH Köln erarbeitet wurde. Sie ersetzt die Abbilder von Präsidenten auf Münzen und Dollarscheinen durch Bilder von einflussreichen Frauen aus Geschichte und Gegenwart und eröffnet so eine neue Perspektive auf das männlich konnotierte Machtsymbol.

weitere Infos: https://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/veranstaltungen/Jahrestagung_2019_Flyer_web.pdf

 


 

5. Interdisziplinärer Workshop "kritische Sexarbeitsforschung"

Graz Sexarbeit

15. bis 17. November 2019 in Graz (Österreich)

 

Das Netzwerk „Kritische Sexarbeitsforschung“ möchte junge Forschende verschiedener Disziplinen miteinander vernetzen und eine interdisziplinäre wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Sexarbeit sowie die Entwicklung neuer Forschungsperspektiven auf Sexarbeit fördern. Dementsprechend soll auch der diesjährige Workshop Studierenden und Nachwuchswissenschaftler*innen einen kollektiven Raum bieten, um die eigenen aktuellen Arbeiten zum Thema abseits von etablierten, stigmatisierenden und kriminalisierenden Diskursen diskutieren zu können. Der thematische Rahmen ist hierbei bewusst offen gehalten und orientiert sich am Input der Beteiligten

weitere Infos: https://kritischesexarbeitsforschung.wordpress.com/ 

Kontakt:kritische.sexarbeitsforschung@gmail.com

 

 

IN FREIBURG / Am ZAG

Oktober

 

Herbstflimmern der Freiburger Lesbenfilmtage

12.10.19 im Kommunalen Kino


Auch in diesem Jahr haben wir für euch einen ganz besonderen Tag mit drei neuen, spannenden Filmen im Kommunalen Kino vorbereitet.

Anschließend steigt eine große Frauen-Party in der TheaterBar (Passage 46 ).

 


 

Hanns Kayser auf der Flucht - Eine wahre Lügengeschichte

Hanns Kayser Foto

 

Aktuell: Aufführung am Fr 18. Oktober 2019 um 20.30 Uhr

Im 16. Jahrhundert entschließt sich Agatha Dietzschin als Mann zu leben. Eine gängige Form für Frauen dieser Zeit, um ein autonomes Leben zu führen und der Armut zu entkommen. Dabei ist die Gefahr der Enttarnung groß und die Strafen für dieses "Vergehen" sind drakonisch. Agatha nimmt den Namen Hanns Kayser an und zieht als Wanderarbeiter durchs Freiburger Umland. Durch die Liebesgeschichte mit der Bauerntochter Anna Reulin wird das Leben sicherer und durch die daraus entstandene Hochzeit scheint die Tarnung perfekt...

Den Stoff - spannend wie ein Krimi - rekonstruiert das Theaterkollektiv RaumZeit nach der Vorlage von Originaldokumenten aus den Gerichtsakten von 1548 des Freiburger Stadtarchivs in Kooperation mit der Feministischen Geschichtswerkstatt. Dabei wird das Thema für die Bühne dramatisiert und mit unserem heutigen Verständnis von Identitäten in den Blick genommen.
"Ist nicht jeder Mensch wie ein Grashalm auf eigenem Stiel? Alle grün auf den ersten Blick. Aber wenn du am Rand der Wiese sitzt merkst du: Alle sind verschieden und keiner fragt: ’Bist du arm oder reich? Bist du frau oder man?’ Ich bin Hans Kayser. Grün wie ein Grashalm." Schauspiel: Nic* Reitzenstein und Lena Drieschner. 
Das Stück wird kollektiv geschrieben von Jenny Warnecke, Lena Drieschner und Nic* Reitzenstein nach den Quellen der Criminalia von 1548 aus dem Stadtarchiv Freiburg. Unter Mitarbeit der Bordhistorikerin Birgit Heidtke.

Stückdauer eine Stunde.

weitere Infos: https://theaterkollektiv-raumzeit.de/theater/article/hans-kayser-auf-der-flucht

 


 

Nähfabriken in Asien - Gewerkschaftstour mit Arbeiterinnen aus Indonesien und Sri Lanka

 

23.10.19 um 20:00 Uhr

Ort: wird noch bekannt gegeben 

So gut wie alle von uns tragen Klamotten aus den Nähfabriken in Asien. Höchste Zeit von den Leute vor Ort zu hören und sich mit ihnen zu vernetzen!

Dian von der feministischen Gewerkschaft Inter-Factory Workers’ Federation (FBLP), welche insbesondere in Jakarta (Indonesien) ihren Fokus hat, sowie Chamila des Dabindu Collective (Sri Lanka) werden einen Input geben. Es wird um die aktuellen Arbeits- und Lebensbedingungen der Näherinnen und Gender-Based-Violence (GBV) gehen, aber auch um aktuelle Arbeitskämpfe.

Für jede Veranstaltung ist geplant anschließend in einen Austausch zu treten und darüber zu sprechen, was vor Ort getan werden kann, um die Kämpfe der Näherinnen zu unterstützen.

Die Inputs werden auf Englisch gegeben und eine Übersetzung auf Deutsch wird organisiert.

***

Dabindu Collective: Feministische Organisation in der sich Näherinnen in der Freihandelszone von Katunayake aufeinander solidarische beziehen und sich für ihre Interesse einsetzen können. Erlangung von mehr Selbstbestimmung von Näherinnen durch Bildungsangebote. Propagierung von Menschenrechten für (lohnabhängige) Frauen.

FBLP (Inter-Factory Workers' Federation): Setzt sich für die Entfristung von Verträgen ein und ist aktiv gegen (sexualisierte) Gewalt/Diskriminierung gegen Arbeiterinnen und LGBTQ (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer). Als Teil ihrer Arbeit hat FBLP ein Community Radio etabliert. Dieses wird von weiblichen Lohnabhängigen für weibliche Lohnabhängige betrieben und heißt Marsinah Radio.


weitere Infos unter: www.fz-freiburg.de

 

 


 

November

 

Orga Plenum fz*

 

6.11.2019 im fz*

Das Zentrum braucht euch! Über viele Jahre hinweg hat ein kleiner Kreis von Menschen das Zentrum gewuppt – also dafür gesorgt, dass die Räume von vielen fantastischen Initiativen genutzt werden konnten. Es sind viele kleine Dinge, die jemand im Kopf haben, organisieren oder einfach tun muss.
Da die Hauptprotagonistinnen Juliana und Dagmar sich aus der Orga des Zentrums zurückziehen und es insgesamt zu wenig Leute sind, möchten das fz* diese vielen kleinen Dinge auf mehr Schultern verteilen. Das ist auch eine Chance, besseren Kontakt zwischen den Gruppen und Einzelpersonen zu initiieren und die Räume mehr zu einem gemeinsamen Zentrum zu machen.

Deshalb lädt das fz* alle Gruppen und Einzelpersonen, die im fz* regelmäßig oder sporadisch ein und ausgehen, herzlich und mit Nachdruck zum Orgaplenum am 6. November um 19h ein.

Bis dahin wäre es toll, wenn ihr in euren Gruppen euch folgende Liste schon mal angucken würdet und überlegen, welche Aufgaben ihr euch vorstellen könntet zu übernehmen. Bitte schreibt dann euren Namen/ den Namen eurer Gruppe dahinter (ihr müsst nichts speichern).
! Schreibt euch zu mehreren Aufgaben, auch wenn ihr am Ende nur eine macht!
! Schreibt euch auch dazu, wenn ihr etwas gern machen würdet, aber sich schon jemand anders eingetragen hat!
Dies soll als Vorbereitung dienen. Wir möchten aber auf dem Plenum gemeinsam entscheiden, wie wir die Aufgaben am besten verteilen, sodass alle zufrieden sind.

 


 

 

Allgemein

 

SWR2-Forum Radiotalkshow : Das akademische Geschlecht – Wie ideologisch ist die Genderforschung?

 

Es diskutieren: 
Prof. em. Dr. Monika Frommel, bis zu Ihrer Pensionierung 2011 Strafrechtlerin an der Universität Kiel
Prof. Dr. Stefan Hirschauer, Genderforscher und Soziologe an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz
Prof. Dr. Paula-Irene Villa, Professorin für Allgemeine Soziologie und Gender-Studies an der Ludwig-Maximillians Universität München 
Gesprächsleitung: Doris Maull

 

 

Das Geschlecht ist eine soziale Konstruktion - Sprache, Kultur und Wissenschaft leiden unter männlicher Herrschaft und Unterdrückung. Solche Thesen haben den Gender-Studies, vor allem in konservativen Kreisen, den Ruf einer linken, feministischen Ideologie eingebracht. In Ungarn will der rechtspopulistische Premier Victor Orban, die staatliche Finanzierung der Genderforschung einstellen. Offizielle Begründung: die Schädlichkeit des Faches für christliche Familienwerte. In Deutschland fordert die AfD in ihrem Parteiprogramm die Streichung der Gender-Studies im Hochschulwesen, aber auch Evolutionsbiologen und sogar eingefleischte Feministinnen bezweifeln Ergebnisse und Notwendigkeit dieser jungen Wissenschaft. Ist die Kritik berechtigt? Was genau ist Gegenstand der Genderforschung? Welchen Einfluss hat sie gewonnen und wie nützlich sind ihre Erkenntnisse für die Gesellschaft?

 

Hier nachzuhören: https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/swr2-forum-das-akademische-geschlecht/-/id=660214/did=22300912/nid=660214/1qi700u/index.html

 

 

Call for papers etc.

Call for Papers: fzg 27|2021 Digitalisierung, Geschlecht und Intersektionalität

Deadline: 31.3.20

 

Unter dem Dachbegriff Digitalisierung vereinen sich zahlreiche technologische, politische, soziale, ökonomische, rechtliche und praktische Fragen und Szenarien, die oftmals nahtlos in Dystopien bzw. Utopien aufgehen. Zahlreiche Ebenen von Vergeschlechtlichung lassen an Schnittstellen von Technologien die (Re-)Produktion sozialer Ungleichheit erkennen: Die geringe Repräsentation von Frauen*, LGBTI sowie ethnischen oder religiösen Minderheiten hat u.a. deren Unsichtbarkeit in diesen Technologien ebenso zur Folge wie eine Verstärkung sozioökonomischer Benachteiligungen. Vertreter*innen des Technofeminismus haben indes bereits in den 1980er Jahren auch auf die emanzipativen Potentiale von Technozukünften hingewiesen – und es ist an der Zeit diese Fragen vor dem Hintergrund aktueller Digitalisierungsdynamiken erneut zu stellen, denn im Zuge der Digitalisierung entstehen völlig neue und noch wenig analytisch aufgearbeitete soziale Räume.

Erwünscht sind Aufsätze, die sich aus empirischer, theoretischer und normativer Perspektive mit den hier zusammengefassten sowie im angehängten Call formulierten Fragen beschäftigen.

Weitere inhaltliche Informationen sowie formale Hinweise im vollständigen Call sowie auf unserer Homepage.
Fachartikel (max. 40.000 Zeichen) können bis zum 31. März 2020 bei der fzg (www.fzg.uni-freiburg.de) eingereicht werden.