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Weitere Veranstaltungshinweise & Ankündigungen

Deutschlandweite Veranstaltungen

August 2019

 

Sommercamp Wikipedia for Peace: We can [edit]!

02.08.-20.08. Kötschach-Mauthen, Österreich

 

Nur 17% aller Biographien im englischsprachigen Wikipedia handeln von Frauen und 90% aller Mitwirkenden bei Wikipedia sind Männer!  Im Rahmen des Sommercamps soll sich das ändern. Junge Menschen - Frauen und Männer - aus Armenien, Spanien, Österreich und Deutschland kommen zusammen und lernen Wikipedia-Artikel zu schreiben. Darüber hinaus stehen inspirierende Biographien von Aktivistinnen, die für Frieden, Geschlechter- und Umweltgerechtigkeit, LGBT+-Rechte und andere wichtige Themen kämpfen, im Mittelpunkt. Es wird diskutiert, zusammen gelebt, gekocht und auch gewandert.

Organisiert wird das Camp von den SCI-Zweigen in Österreich und Deutschland in Zusammenarbeit mit Wikimedia Austria, finanziert wird es von der Europäischen Kommission über Erasmus+. Abgesehen von einer Vermittlungsgebühr von 80 Euro (70 Euro für SCI-Mitglieder) fallen keine weiteren Kosten an. Die Reisekosten werden bis zu einer bestimmten Höhe erstattet.

Für dieses internationale Sommercamp suchen wir Teilnehmende im Alter von 18 bis 30 Jahren, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben und sich für Feminismus, Geschlechtergerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit interessieren. Erfahrungen mit Wikipedia oder sonstige besondere Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

Weitere Infos: https://www.sci-d.de/sites/default/files/wikipedia_for_peace_2019_call_for_participants_updated_germany_1.pdf 

 

FemWo im Raum Basel

 

22.-25.08 FemWo im Raum Basel / Jura

Mit dem FemWo soll auch dieses Jahr wieder ein offener Raum geschaffen werden, um queerfeministische Ideen weiter zu entwickeln und sich zu vernetzen. Es wird theoretische und praktische Workshops geben, Diskussionen und offene Zeitfenster für Spontanes. Das FemWo will feministische, antikapitalistische und antirassistische Kämpfe einbinden und hat einen intersektionalen Anspruch.  Offen für alle Frauen*Lesben*Trans*Inter*Genderqueeren Menschen. Cis*-Männer werden gebeten, an dem Wochenende solidarisch nicht teilzunehmen.

Du möchtest mitorganisieren? Wir, die noch sehr flexible FemWo 2019 Orga-Gruppe aus Basel, sind noch mitten in den Startlöchern. Wenn du bei der Organisation (jetzt oder später) mithelfen möchtest, dann komm gerne an eines der nächsten Orga-Treffen (Do 7.2. / Mo 4.3 / Do 4.4 2019, jeweils 19.00 im Sp!t, Erlenstr. 44, 4058 Basel) oder kontaktiere uns jederzeit per Email: femwo@immerda.ch<mailto:femwo@immerda.ch>.

Auch wenn du einen Workshop oder Input am FemWo organisieren willst, oder dir sonst eine Idee unter den Nägeln brennt, melde dich unter femwo@immerda.ch.  

Wir melden uns im Frühling wieder mit mehr Details und Anmeldemöglichkeiten.


 

September

 

02.-06.09.2019 Universität Vechta

Die Professuren "Transkulturalität und Gender", "Ökonomie und Gender" und "Bildung und Gender" sowie die Koordinatorin des Promotionskollegs "Gender Studies" und das Gleichstellungsbüro laden Sie unter dem Titel "Geschlechterforschung in und zwischen den Disziplinen – Gender als Querschnittsthema in Soziologie, Ökonomie und Bildung" herzlich zur interdisziplinären Summerschool nach Vechta ein.

Fünf Tage lang möchten wir uns mit thematischen und methodischen Überschneidungen und Unterschieden der breit gefächerten Forschungsschwerpunkte der Geschlechterforschung  innerhalb der Disziplinen Soziologie, Ökonomie und Bildungs-/Erziehungswissenschaft auseinandersetzen und in wissenschaftlichen Austausch treten.

In diesem Sinne sind Studierende, Promovierende und (Nachwuchs)Wissenschaftler*innen (nicht nur) aus den Disziplinen Soziologie, Ökonomie und Bildungs-/Erziehungswissenschaft herzlich eingeladen sich anzumelden und dazu aufgerufen, sich aktiv an der Gestaltung der Summerschool zu beteiligen.

Dafür bietet die Summerschool unterschiedliche Formate und Settings an (Manuskriptbesprechungen, Workshops, Posterslam und Postersession, Vorträge und Diskussionsrunden, Schreibwerkstatt und Schreiberatung, Gesprächsrunde mit Expert*innen). Die Vorstellung eigener wissenschaftlicher Arbeiten, Konzepte und Ideen aus der Geschlechterforschung ist dabei ausdrücklich erwünscht.

 

Anmeldung bis 15.08.19

weitere Infos: https://www.uni-vechta.de/einrichtungen-von-a-z/gleichstellung/summerschool-2019/

 

 

Fachtagung „BeSt-MINT Genderkompetente MINT-Berufs- und Studienorientierung“

 

04.-05.09.19 Universität Paderborn

 

BeSTMint

Schüler*innen folgen in der Berufs- und Studienwahl häufig Geschlechterstereotypen: Immer noch entscheiden sich deutlich weniger Frauen als Männer für ein Studienfach aus dem MINT-Bereich. Mit angeborenen Neigungen und Talenten ist das nicht zu erklären. Vielmehr tragen seit der Kindheit aufgebaute Geschlechtergrenzen und falsche Vorstellungen über Studien- und Berufsinhalte maßgeblich dazu bei, dass sich an den Geschlechterverteilungen nur langsam etwas ändert.
An der Universität Paderborn hat das Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ (fgi) es sich zur Aufgabe gemacht die strukturellen Muster der geschlechtstypischen Studien- und Berufswahl aufzubrechen und speziell Schülerinnen für MINT zu begeistern. Es werden bereits seit 1999 verschiedene Angebote zur Erweiterung des weiblichen Berufswahlspektrums konzipiert, organisiert und durchgeführt. Anlässlich des 20-jährigen Bestehen des Projektes „fgi“ laden wir Sie zur Fachtagung ein.
Die BeSt-MINT-Fachtagung fördert den Dialog zwischen Forschung und Praxis sowie den Austausch und die Vernetzung von Akteur*innen in diesem Feld, rund um die die genderkompetente Berufs- und Studienorientierung von Schüler*innen.
Welche Wirkungsmechanismen auf die Berufs- und Studienorientierung gibt es und welchen Einfluss hat die Schule, das Fernsehen oder die Familie auf die Berufswünsche von Schüler*innen? Welche Geschlechterklischees werden wie selbstverständlich reproduziert und von Kindern und Jugendlichen verinnerlicht?
Wir laden Sie herzlich ein, diese Fragen und Themen mit Expert*innen, Praktiker*innen und Berufs- und Studienberater*innen zu diskutieren. Das Rahmenprogramm sieht zudem eine Poster-Ausstellung, Stadtführung, feierlicher Empfang im Rathaus und eine Roll-Up-Ausstellung vor.
Das Programm, einen Call for Posters sowie die Anmeldung finden Sie unter: www.upb.de/fgi/best-mint-tagung/

 


 

IGM Congress 2019

IGM Congress 2019

College of Physicians in Vienna – Billrothhaus

12th (Thu) to 13th (Fri) of September 2019

 

In the upcoming Congress, we are planning a program focusing on the importance of gender medicine for individualised precision medicine and patient safety. How sex and gender influence the diagnosis and treatment of and coping with important and common acute and chronic diseases will be discussed. We are going to take a look at achievements, the current situation and provide an outlook for the future of gender medicine in global health.

 

https://igm-congress2019.at/

 

Intersektionale Sexualpädagogik: Bundeskonferenz "Sexuelle Bildung und Flucht"

 

26.- 27.09. Bundessprachenamt Naumburg

Die Hochschule Merseburg und der Burgenlandkreis laden Sie herzlich zur Bundeskonferenz „Sexuelle Bildung und Flucht“ vom 26.-27. September 2019 in Naumburg (Saale) ein.

Themen wie Liebe und Partnerschaft, Sexualität, die eigene geschlechtliche Identität und das Verhältnis zwischen den Geschlechtern gehören zum Menschsein elementar dazu. Trotzdem herrscht in sexualpädagogischen Fachkontexten oft Unsicherheit darüber, wie diese Themen auch mit geflüchteten Menschen behandelt werden können. Die Bundeskonferenz „Sexuelle Bildung und Flucht“ wird deshalb in Vorträgen, Workshops, Podiumsdiskussionen und Filmvorträgen Wege zu einer gelingenden Sexuellen Bildung im Kontext Flucht aufzeigen. Die Konferenz bündelt herausragende Expertise aus Theorie und Praxis: Die Hochschule Merseburg ist mit den deutschlandweit einzigartigen Studiengängen in Angewandter Sexualwissenschaft und Sexologie führend auf dem Gebiet der Sexuellen Bildung. Der Burgenlandkreis wiederum hat als bisher einziger Landkreis in Deutschland ein umfassendes Konzept zur Sexuellen Bildung im Kontext Flucht erarbeitet und umgesetzt und konnte dabei viele Erfahrungen in der Arbeit mit  Fachkräften, Einrichtungen und Geflüchteten zum Thema Sexualität sammeln.

 

weitere Infos: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/weiterbildungsangebote/tagungen/bundeskonferenz-sexuelle-bildung-und-flucht/

 

 

Frauen in MINT - Möglichkeiten und Grenzen von Gleichstellung in Schule, Hochschule, Weiterbildung und Beruf

 

26. - 27.09.2019 an der OTH Amberg-Weiden am Standort Weiden in der Oberpfalz

Im Mittelpunkt des Symposiums steht die Frage nach Potentialen von Gleichstellungs- und Talentfördermaßnahmen im MINT-Bereich und ihren Grenzen, bezogen auf verschiedene Bildungs- und Lebensphasen - vom Beginn des Schuleintritts über das Studium bis hin zur Weiterbildung und der MINT-Berufswelt. An welchen Stellen des Bildungssystems bestehen Chancen und an welchen Stellen Risiken in Bezug zur Frauen- und Talentförderung im MINT-Bereich?

Das zweitägige Symposium richtet sich bundesweit an Schulen sowie Hochschulen, Unternehmen, Stiftungen und weitere Bildungsinstitutionen, die Talentfördermaßnahmen durchführen und insbesondere weibliche MINT-Talente stärken wollen.

Anmeldung bis 6.9.19!

weitere Infos: https://www.mint-maedchen-projekt.de/veranstaltungen/symposium-frauen-in-mint/ 

 


 

 

Oktober

Tagung: Fußball und Geschlecht - Marie Jahoda Center for International Gender Studies

 

1.-2. Oktober 2019, Bochum

Fußball ist längst als Forschungsgegenstand der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften etabliert. Er gilt dabei gemeinhin als letztes Refugium der Männlichkeit, das Männer erhalten und Frauen erobern wollen. Dem komplexen wie vielschichtigen Verhältnis von Fußball und Geschlecht möchten wir eine eigene inter-und transdisziplinäre Tagung widmen, die Wissensbestände und Diskurse aus Wissenschaft und Praxis in Austausch bringt. Diese findet als Kooperation des Marie Jahoda Centers for International Gender Studies an der Ruhr-Universität Bochum, der LAG Fanprojekte NRW und der Heinrich Böll Stiftung NRW statt.

 

weitere Infos: https://mariejahodacenter.rub.de/wp-content/uploads/2019/08/MaJaC_Fussball_und_Geschlecht.pdf

 

 

Abschlussveranstaltung REVERSE – Krise der Geschlechterverhältnisse?
Antifeminismus als Krisenphänomen mit gesellschaftsspaltendem Potenzial 

 

09. – 10.10.2019 in Marburg an der Lahn, Philipps Universität Marburg

 

Nach zwei Jahren Laufzeit möchten wir nun die Ergebnisse des REVERSE Projekts im Oktober 2019 in Marburg vorstellen. Neben einer Ergebnispräsentation der fünf Fallstudien:

  • „Ethnisierung von Sexismus. Figurationen des Anti-Feminismus nach Köln“

(Leitung: Dr.in Barbara Grubner und Denise Berggold-Caldwell)

  • „Wissenschaft: Anti-‚genderistische‘ Argumentationen im akademischen Kontext“

(Leitung: Dr.in Marion Näser-Lather)

„Sexualpädagogik: Der Kampf um sexuelle Bildung als Krisensymptom“
(Leitung: Prof. in Dr. in Susanne Maurer)

  • „Mutterschaft: Mutterschaft und Geschlechterverhältnisse“

(leitung: Dr. in Helga Krüger-Kirn)

  • „Geschlechterpolitik: Ehe für Alle“

(Leitung: Prof. in Dr. in Annette Henninger und Prof. in Dr. in Ursula Birsl)

wird es auch um die Betrachtung der analysierten Querverbindungen gehen. Ebenso planen wir Raum zur gemeinsamen Diskussionen und Vernetzung ein.

Ein genaues Programm und weitere Informationen folgen in Kürze.
Anmeldung unter reverse@staff.uni-marburg.de bis 30.08.2019 


Weitere Informationen zum Projekt und den konkreten Inhalten der einzelnen Fallstudien sind unter https://www.uni-marburg.de/de/genderzukunft/forschung/reverse zu finden.

 

Tagung 'Denken - Sprechen - Gendern'

 

10. & 11.10.2019, Leibnizhaus Hannover 

Chancengleichheit für alle Personen zu ermöglichen, hat nach wie vor eine hohe Relevanz - es ist ein wichtiges gesellschaftliches Ziel mit (verfassungs-)rechtlichen Implikationen. Die Verwendung geschlechtergerechter Sprache ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung dieses Zieles.

Sprache ist das zentrale menschliche Kommunikationsmittel und hat nicht nur einen direkten, sondern auch indirekten Einfluss auf unser Miteinander. Sprache und Kognition sind eng miteinander verbunden: Unser Denken beeinflusst unsere Art und Weise zu sprechen und unsere Sprache beeinflusst unser Denken. Das Projekt "Geschlechtergerechte Sprache in Theorie und Praxis" stellt einen innovativen Zusammenschluss von Geisteswissenschaften, Medizin und Rechtswissenschaften dar und leistet einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der Verknüpfungen zwischen Sprache, Kognition und Recht(-setzung).

Die gewonnenen Erkenntnisse können eine Grundlage für Strategien auch im politischen und gesetzgeberischen Bereich bilden und so die Lücke zwischen Theorie und Praxis schließen.

Auf der Tagung referieren und diskutieren Vortragende aus verschiedenen Disziplinen und bieten hochaktuelle Einblicke in wegweisende wissenschaftliche Diskussionen und empirische Forschung.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie durch diese Tagung zu geschlechtergerechter Sprache Impulse für die praktische Anwendung ebenso erhalten wie Einblicke in deren rechtliche Umsetzungsmöglichkeiten und die uns allen bevorstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen.

Anmeldung bis 13.9.19 unter gendertagung@germanistik.uni-hannover.de

weitere Infos und Programm:

https://www.jura.uni-hannover.de/fileadmin/jura/Fakultaet/Professuren/Prof._Dr._Brosius-Gersdorf/Dokumente/2019-07-03_Flyer_Denken-Sprechen-Gendern_Tagung.pdf 

November

 

Geld und Geschlecht – Tatsachen, Tabus und Träume: 
Jahrestagung des Netzwerks Frauen und Geschlechterforschung NRW

 

15.11.2019, Ruhr-Universität Bochum

„Über Geld spricht man nicht“ – mit diesem Tabu wird während der Jahrestagung aktiv gebrochen. Denn an diesem Tag werden die Machtbeziehungen zwischen monetären und vergeschlechtlichten Verhältnissen aus unterschiedlichen Perspektiven verhandelt. So sind in der Musik- und Literaturwissenschaft Geschlechterentwürfe entlang von Reichtum und Armut beliebte Sujets. In der Philosophie werden die Zusammenhänge zwischen Geschlecht und Geld problematisiert und Zukunftsträume von Gerechtigkeit formuliert. In den Wirtschaftswissenschaften wird danach gefragt, welche geschlechterbezogenen Unterschiede es bei der Teilhabe an wirtschaftlichen Entwicklungsprozessen gibt oder warum Gender Marketing so „gewinnbringend“ ist. Für die sozialwissenschaftliche Geschlechterforschung stehen Tatsachen wie Frauenaltersarmut oder der Gender Pay Gap im Mittelpunkt. Abgerundet wird die Tagung durch die Ausstellung „Womoney“, die an der TH Köln erarbeitet wurde. Sie ersetzt die Abbilder von Präsidenten auf Münzen und Dollarscheinen durch Bilder von einflussreichen Frauen aus Geschichte und Gegenwart und eröffnet so eine neue Perspektive auf das männlich konnotierte Machtsymbol.

weitere Infos: https://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/veranstaltungen/Jahrestagung_2019_Flyer_web.pdf

 

 

5. Interdisziplinärer Workshop "kritische Sexarbeitsforschung"

15. bis 17. November 2019 in Graz (Österreich)

 

Das Netzwerk „Kritische Sexarbeitsforschung“ möchte junge Forschende verschiedener Disziplinen miteinander vernetzen und eine interdisziplinäre wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Sexarbeit sowie die Entwicklung neuer Forschungsperspektiven auf Sexarbeit fördern. Dementsprechend soll auch der diesjährige Workshop Studierenden und Nachwuchswissenschaftler*innen einen kollektiven Raum bieten, um die eigenen aktuellen Arbeiten zum Thema abseits von etablierten, stigmatisierenden und kriminalisierenden Diskursen diskutieren zu können. Der thematische Rahmen ist hierbei bewusst offen gehalten und orientiert sich am Input der Beteiligten

weitere Infos: https://kritischesexarbeitsforschung.wordpress.com/ 

Kontakt:kritische.sexarbeitsforschung@gmail.com

 

 

 

IN FREIBURG / Am ZAG

August

 

 

Allgemein

SWR2-Forum Radiotalkshow : Das akademische Geschlecht – Wie ideologisch ist die Genderforschung?

Es diskutieren: 
Prof. em. Dr. Monika Frommel, bis zu Ihrer Pensionierung 2011 Strafrechtlerin an der Universität Kiel
Prof. Dr. Stefan Hirschauer, Genderforscher und Soziologe an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz
Prof. Dr. Paula-Irene Villa, Professorin für Allgemeine Soziologie und Gender-Studies an der Ludwig-Maximillians Universität München 
Gesprächsleitung: Doris Maull

 

 

Das Geschlecht ist eine soziale Konstruktion - Sprache, Kultur und Wissenschaft leiden unter männlicher Herrschaft und Unterdrückung. Solche Thesen haben den Gender-Studies, vor allem in konservativen Kreisen, den Ruf einer linken, feministischen Ideologie eingebracht. In Ungarn will der rechtspopulistische Premier Victor Orban, die staatliche Finanzierung der Genderforschung einstellen. Offizielle Begründung: die Schädlichkeit des Faches für christliche Familienwerte. In Deutschland fordert die AfD in ihrem Parteiprogramm die Streichung der Gender-Studies im Hochschulwesen, aber auch Evolutionsbiologen und sogar eingefleischte Feministinnen bezweifeln Ergebnisse und Notwendigkeit dieser jungen Wissenschaft. Ist die Kritik berechtigt? Was genau ist Gegenstand der Genderforschung? Welchen Einfluss hat sie gewonnen und wie nützlich sind ihre Erkenntnisse für die Gesellschaft?

 

Hier nachzuhören: https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/swr2-forum-das-akademische-geschlecht/-/id=660214/did=22300912/nid=660214/1qi700u/index.html


 

 

Call for papers etc.

CfP: Feministische Studien "Feministische Kunst der Gegenwart"

 

Deadline: 01.08.19

Feministische Kunst im 21. Jahrhundert ist geprägt durch eine große Vielfalt und Diversität und entzieht sich einer einheitlichen Definition. In der Bildenden Kunst, der Medien-, Installations- und Netzkunst, in den darstellenden Künsten (wie Theater, Performance, Tanz), in der Musik und Literatur behandeln queer-feministische Künstler*innen eine Bandbreite an Themen, wie z.B. Ungleichheit, Macht und Gewalt, Vorstellungen von Weiblichkeit und Identität allgemein, von Intersektionalität oder Queerness. Klassische und traditionelle ästhetische Formen und Strategien finden ebenso Einsatz wie neue oder weniger bekannte (Kunst-)Formen, Materialien und Verfahren. Feministische Kunst ist eng mit einem kritischen Anspruch verbunden, wobei Gegenstände sowie Strategien der Kritik äußerst heterogen sind: Sie reichen von so genannten Genderperformances, etwa in Form von Geschlechter-Parodie, Maskerade oder Cross-Dressing, Dekonstruktionen, Reenactments, Inszenierungen von nackten Körpern, Versammlungen/Assemblagen bis hin zu Figuren des Dritten, wie etwa Cyborgs, Mensch-Tier-Hybride oder Monster. Eingebettet sind die feministischen Arbeiten in gesellschaftliche Kontexte, in soziale und politische Auseinandersetzungen und Bewegungen, gegenwärtig z.B. in #metoo oder den Kampf um die Quote in Kunstinstitutionen wie Museen, Theatern, Film- und Medienanstalten.

Auch in Verbindung mit der Frage, welche Rolle historische Bezugnahmen auf Traditionen in der feministischen Kunst spielen, fragt unser Schwerpunktheft 2/2020 nach den neuesten Entwicklungen und Vorstellungen feministischer Kunst in der Gegenwart. Was macht feministische Kunst heute aus? Welche Themen und Fragen werden mit welchen ästhetischen und medialen Mitteln und mit welchen politischen Absichten verhandelt? Welchen Status und welche Wirkungen bzw. Effekte hat feministische Kunst in und auf Gesellschaft?

weitere Infos und vollständiger Call: http://blog.feministische-studien.de/2019/06/call-for-abstracts-feministische-kunst-der-gegenwart/

 


CfP: Ständig_wi(e)der_Widerstände: Studieren, Forschen & Lehren auf dem Gendercampus

 

Deadline: 07.08.19

Der Landesweite Tag der Genderforschung bietet Wissenschaftler*innen ein Forum für interdisziplinären Austausch und Vernetzung sowie zur Diskussion methodischer, theoretischer und inhaltlicher Orientierungen und Standortbestimmungen. In diesem Jahr widmet sich die Tagung dem Thema "Ständig wi(e)der Widerstände: Studieren, Forschen & Lehren auf dem Gendercampus“. Nachwuchswissenschaftler*innen soll die Möglichkeit gegeben werden, ihre aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten und laufenden Projekte zur Genderforschung vorzustellen und mit den Teilnehmer*innen entlang des Tagungsthemas "Widerstände in der Geschlechterforschung" zu diskutieren.   

 

Es wird herzlich dazu eingeladen, sich mit einem Vortrag zu beteiligen. Für jeden Beitrag stehen 45 Minuten (30 Minuten Vortrag, 15 Minuten Diskussion) zur Verfügung.

Wir laden (Nachwuchs-)Wissenschaftler*innen (Bachelor- und Masterabsolvent*innen, Promovend*innen, Postdocs) herzlich dazu ein, sich mit Forschungsthemen und der Vorstellung von Projekten an der Tagung zu beteiligen. Hierzu bitten wir um Zusendung von Abstracts (1 bis 3 Seiten) des eigenen Forschungsprojekts unter Reflexion des Themas "Widerstände in der Geschlechterforschung" per Mail bis zum 7. August 2019 an:

Michaela Frohberg: frohberg@kgc-sachsen-anhalt.de

Leiterin der Koordinierungsstelle Genderforschung & Chancengleichheit Sachsen-Anhalt (KGC)

Den vollständigen Call finden Sie unter: http://www.kgc-sachsen-anhalt.de/Aktuelles/Meldungen/CfP_St%C3%A4ndig_wi%28e%29der_Widerst%C3%A4nde.html

 


 

Call: Beiträge zur efas-Tagung 2019 zum Thema "Digitalisierung und Geschlecht"

 

Deadline: 15.08.19

Das Ökonominnen-Netzwerk efas lädt dazu ein, Vortrags- und Posterideen für die 17. efas-Fachtagung 2019 einzureichen, die sich mit dem Themengebiet Digitalisierung und Geschlechtauseinandersetzen. Die Tagung findet am 6. Dezember 2019 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin statt.

Dabei interessieren uns Beiträge, die sich den Fragen widmen, welche unterschiedlichen Wirtschaftsprozesse unter dem Schlagwort der Digitalisierung verhandelt werden, wie Männer und Frauen diese auf verschiedene Art und Weise gestalten und nach welchen Logiken und in wessen Interesse dies stattfindet. Ebenso freuen wir uns über Beiträge, die diskutieren, wie sich durch diese Prozesse innerbetriebliche Abläufe und Arbeitsprozesse ändern und welchen Einfluss dies auf Geschlechterverhältnisse im Betrieb und/oder gesamtwirtschaftlich auf die Beschäftigungssituation von Frauen hat. Auch die Analyse von Veränderungen in der Carearbeit, die sich aus der Digitalisierung ergeben, und die damit einhergehenden Auswirkungen auf Pflegende und Pflegebedürftige interessieren uns. Darüber hinaus suchen wir Beiträge, die thematisieren, wie sich Lebenswelten und Lebensweisen durch die Digitalisierungsprozesse ändern und welche Veränderungen der Geschlechterverhältnisse dies mit sich bringt.

Wir bitten alle Interessierten bis spätestens 15. August 2019 Vorschläge für Vorträge oder Poster innerhalb dieser Themengebiete via Email an die efas-Geschäftsstelle einzureichen (max. eine Seite als pdf-Datei).

Darüber hinaus suchen wir auch Poster-Beiträge für das Forschungsforum der efas-Fachtagung 2019.


 

Call for Papers: fzg 27|2021 Digitalisierung, Geschlecht und Intersektionalität

Deadline: 31.3.20

 

Unter dem Dachbegriff Digitalisierung vereinen sich zahlreiche technologische, politische, soziale, ökonomische, rechtliche und praktische Fragen und Szenarien, die oftmals nahtlos in Dystopien bzw. Utopien aufgehen. Zahlreiche Ebenen von Vergeschlechtlichung lassen an Schnittstellen von Technologien die (Re-)Produktion sozialer Ungleichheit erkennen: Die geringe Repräsentation von Frauen*, LGBTI sowie ethnischen oder religiösen Minderheiten hat u.a. deren Unsichtbarkeit in diesen Technologien ebenso zur Folge wie eine Verstärkung sozioökonomischer Benachteiligungen. Vertreter*innen des Technofeminismus haben indes bereits in den 1980er Jahren auch auf die emanzipativen Potentiale von Technozukünften hingewiesen – und es ist an der Zeit diese Fragen vor dem Hintergrund aktueller Digitalisierungsdynamiken erneut zu stellen, denn im Zuge der Digitalisierung entstehen völlig neue und noch wenig analytisch aufgearbeitete soziale Räume.

Erwünscht sind Aufsätze, die sich aus empirischer, theoretischer und normativer Perspektive mit den hier zusammengefassten sowie im angehängten Call formulierten Fragen beschäftigen.

Weitere inhaltliche Informationen sowie formale Hinweise im vollständigen Call sowie auf unserer Homepage.
Fachartikel (max. 40.000 Zeichen) können bis zum 31. März 2020 bei der fzg (www.fzg.uni-freiburg.de) eingereicht werden.