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Lehrveranstaltungen im SS2018

 

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis SS2018

Lehrveranstaltungen Gender Studies_SS18

 

Modul: Grundlagen der Gender Studies

Theorien der Gender Studies

Dr. Marion Mangelsdorf
Mo 16–18 Uhr c.t.
Belfortstr. 20

In diesem Seminar werden Basistexte der Geschlechterforschung besprochen. Ebenso wie wir Grundlagen der kritischen, postmodernen und dekonstruktiven Theorie diskutieren. Dabei werden wir näher auf Begriffe eingehen wie Essentialismus, Performanz und (Un)Doing Gender.
Anmeldung bei Marion Mangelsdorf (marion.mangelsdorf@mail.uni-freiburg.de)
Prüfungsmodalitäten: Das Seminar wird mit 10 ECTS angerechnet und muss als Prüfungsleistung (PL) beim Prüfungsamt elektronisch angemeldet werden (weitere Informationen dazu werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben!)

 

Modul: Gender in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften

Masterseminare zu Geschlechterkonstruktionen

Gender und Queer Linguistics

Dr. Andrea Streckenbach
Di 14–16 Uhr c.t.
HS 3301 (Kollegiengebäude III)

Im Bereich der Gender-Linguistik und der Queer-Linguistik werden Fragen danach behandelt,

    • ob/wie und vor allem auch warum sich Sprechweisen in Abhängigkeit von der Geschlechtsidentität (z.B. Männer*sprache vs. Frauen*sprache) oder der sexuellen Orientierung (z.B. Sprache schwuler Männer vs. Sprache heterosexueller Männer) unterscheiden.
    • wie Menschen innerhalb der LGB+TIIQ- Community übereinander sprechen.
    • wie Menschen außerhalb der LGB+TIIQ-Community über Mitglieder und die Gruppe sprechen.

wie (z.B. in den Medien) über Frauen* oder Männer* gesprochen wird (Hier spielt auch der Bereich des inklusiven Sprechens bzw. der gendergerechten Sprache eine Rolle).

Im Seminar werden wir zunächst zentrale Konzepte der (linguistischen) Gender-Forschung klären, die Ursprünge und die historische Entwicklung der Gender-Forschung und der Queer Studies nachzeichnen und die Berührungspunkte mit der Linguistik herausarbeiten. Danach kann die genaue inhaltliche Ausrichtung des Seminars auch den Interessen der Student*innen angepasst werden. Möglich sind Fragen wie

    • Sprechen mit Kindern: Der Faktor Geschlecht
    • Trans*-Sprechen: zwischen den Polen von Männlichkeit und Weiblichkeit?

Wie werden Männer* und Frauen* in der Werbung angesprochen?

Eine Herausforderung ist die Pluralität an Methoden, die in der Gender- und Queer-Linguistik Anwendung finden. Die Bandbreite reicht von experimentellen Methoden über Korpusanalysen, diskursanalytische Herangehensweisen, Konversationsanalyse bis hin zu phonetischen Messungen. Ich werde hier Einblicke in möglichst viele Bereiche geben, dann aber nach Interesse der Teilnehmenden Schwerpunkte setzen.

Zu erbringende Prüfungsleistung: Als Prüfungsleistung sollen die Teilnehmenden am Ende des Semesters ein Poster nach dem Muster eines Konferenz-Posters erstellen, auf dem zu einem vorher besprochenen Thema eine Forschungsfrage mit den zugehörigen Konzepten und Methoden erläutert und beantwortet wird. Hierfür wird eine eigene kleine empirische Arbeit nötig. Das Poster muss dann auf ca. 8 Seiten schriftlich ausgearbeitet werden. Benotet werden Poster und Ausarbeitung gemeinsam. Bei Interesse werden wir versuchen eine kleine Ausstellung der Poster (z.B. in der Mensa Rempartstraße) zu organisieren.

 

Die männliche Herrschaft" -Lektürekurs Pierre Bourdieu - Methoden

Prof. Dr. Nina Degele
Einzeltermine
Übungsraum 1 (Kollegiengebäude IV)

„Die männliche Herrschaft" ist für Bourdieu ein Werk, in dem er zahlreiche Überlegungen zu symbolischer Gewalt, doxa und paradoxer Unterwerfung auf den Punkt bringt. Dies werden wir uns genauer ansehen und gendertheoretisch wie auch soziologisch verorten – möglicherweise und je nach Bedarf unter Rückgriff auf ein nur auf den ersten Blick gänzlich anderes Werk von Bourdieu, nämlich „Über den Staat".
Literatur: Bourdieu, Pierre (2005) Die männliche Herrschaft. Ffm: Suhrkamp.

 

(Un)sagbare Stimmung - Soziologische Theorien zwischen explizitem und schweigendem Wissen

Prof. Dr. Nina Degele
Mi 16 - 18 Uhr c.t.

Stimmungen, Gefühle, Affekte, Klima, Emotionen, Atmosphären – gemeinsam ist diesen Zuschreibungen die Schwierigkeit der Bestimmung, Definition und Messung. Sind Stimmungen überhaupt sagbar? Um welches Wissen handelt es sich dabei? Mit solchen Fragen werden wir uns in diesem Seminar auseinandersetzen und werden uns dabei theoretische Annäherungen und Präzisierungen genauer ansehen.

 

Diversity and Decolonialization - Theories and Movements in Cross-disciplinary Perspective

Prof. Randall, Amanda Z. 

Fr 10 - 12 Uhr c.t. 

Students learn about concepts and movements of diversity and decolonization in cross-cultural and cross-disciplinary by examining core theoretical texts and case studies. The course begins with foundations of postcolonial and decolonizing theory, followed by decolonializing critiques from the perspectives of feminist, queer, and gender studies, black, indigenous and ethnic studies, cultural studies, literary criticism, and cultural anthropology. The seminar culminates in a reflexive consideration of initiatives to diversify and decolonize academic disciplines, focusing on cultural anthropology and German Studies (Germanistik). By introducing an analytical framework that takes patterns of systemic inclusion/exclusion and social justice into account, the course enhances students’ engagement with core anthropological concerns of identity and intersectionality, mobility and migration, and systems of power. Taught in English.

 

Dynamics of Inequalities in a Global Perspective

Prof. Dr. Boatca, Manuela
Mi 14 - 16 Uhr c.t.

Patterns of inequality associated with global capital have been reconfigured in different contexts and have historically produced varied results. Yet treatments of global inequality commonly take Euro- and U.S.-centric models of linear development and comparisons of national income and its distribution as a point of departure for analysis. In order to explain how complex socioeconomic hierarchies including, but not limited to class, reinforce inequalities among social groups around the globe, the class deals instead with recent approaches that transcend Euro- and U.S.-centric models of analysis and trace contemporary patterns of inequality back to the history of imperial and colonial power. The goal is to reintroduce into the scholarly dialogue on inequality a broader understanding of ascriptive hierarchies of race, gender, caste, and national citizenship and their relationship to colonial conquest, enslavement and labor migrations as interrelated contexts of the global production and reproduction of inequality patterns.

 

Prostitution im 19. Jahrhundert

Christa Klein
Mi 16 - 19 Uhr c.t.
HS 1136, Kollegiengebäude I

Die rasch expandierenden Großstädte des Industriezeitalters waren durch einen bemerkenswerten Anteil an Prostituierten geprägt. Dabei zeichnen sich große Unterschiede zwischen verschiedenen Gruppen an Prostituierten, ihren Kontexten, Arbeitsverhältnissen und deren jeweiligen gesetzlichen Reglementierungen ab.
In diesem Proseminar untersuchen wir die diversen sozialen Hintergründe und Lebensverhältnisse von Prostituierten in verschiedenen Städten im Wandel des „langen" 19. Jahrhunderts. Wir setzen sie mit (Sittlichkeits-) Diskursen sowie strafrechtlichen und sozialhygienischen Verordnungen und Maßnahmen in Bezug. So fragen wir differenzierend und vergleichend nach Verbreitung, Pluralität und Bedingungen von Prostitution im 19. Jahrhundert und deren Korrelation zur Produktion bürgerlicher (Geschlechter)Ordnungen.
Dazu kombinieren wir Ansätze und Methoden der Wirtschafts- und Sozialgeschichte, der Alltagsgeschichte und historischen Anthropologie sowie der intersektionalen Frauen- und Geschlechtergeschichte.
Zu erbringende Prüfungsleistung: Das Abgabedatum für die Hausarbeit ist der 31.08.2018.

 

Feministische Politische Theorie

Hannah Riede

Di 12- 14 Uhr c.t.

HS 1019 (Kollegiengebäude I)

Mündliche Prüfungen nach individueller Absprache zwischen dem 16.07.2018 und 05.10.2018.

Das Proseminar führt anhand ausgewählter Schlüsseltexte in die verschiedenen Strömungen, Debatten und Paradigmenwechsel der feministischen politischen Theorie ein. Wir gehen der Frage nach, was es heißt, Geschlecht als politikwissenschaftliche Kategorie zu analysieren und wie Herrschaftsstrukturen und deren Veränderung hinsichtlich des Geschlechterverhältnisses theoretisch diskutiert werden.
Feministische Ansätze setzen sich kritisch mit Begriffen, Annahmen und Konzepten der Politischen Theorie auseinander, indem sie auf deren geschlechterpolitische Dimensionen hinweisen. Entsprechend werden wir im Hauptteil des Seminars von ausgewählten Grundbegriffen der Politischen Theorie ausgehen - Gleichheit, Gerechtigkeit, Staat und Repräsentation. Wie lautet die Kritik feministischer Ansätze an den vorherrschenden Begriffsverständnissen und Konzepten? Welche Alternativen zur Reformierung und Analyse schlagen sie vor, um die geschlechtliche Strukturierung von Politik und bestehende Ungleichheiten und Diskriminierungen zu erfassen? In einem abschließenden Teil werden wir aktuelle Herausforderungen und geschlechterpolitische Optionen diskutieren.
Das Seminar dient der Einführung in die feministische politische Theorie. Die Bereitschaft zu intensiver Lektüre z.T. auch schwieriger theoretischer Texte wird vorausgesetzt.

 

Gender, Queer, Intersectional, and Posthuman Perspectives on Social Change

Christa Klein
Di 9- 12 Uhr c.t. (05.06. - 17.07)
R 01 065 (Alte Universität)

In this seminar we focus on interactions between socio-cultural change and academic theory in the Humanities. We are going to concentrate on theories, which are characterized by their social relevance and their explicit reference to society and the public. In which (historical) context did these theories emerge? Which issues do they include, which problems do they tackle? How do they argue? What impact did they have? How did they influence and how did their development – so called paradigm shifts – respond to social change?
With these questions in mind we will concentrate on

1. feminist theory and trace its inclusion of Marxist and Postcolonial perspectives
2. its transformation towards (interdisciplinary) gender and queer studies
3. its further development toward diversity or intersectionality studies
4. critical posthuman perspectives, which broadened the focus from anthropocentric to ecological issues, climate change and bio-technologies.

 

 

Poly(amorie), offene Beziehungen und andere einver- nehmlich nicht-monogame Beziehungsformen 

Cichecki, Diana
Mi 12-14 Uhr c.t.
Übungsraum 1 (Kollegiengebäude IV) 

 

Modul: Gender in den Technik-, Natur- und Medizinwissenschaften

Vorlesung zu Gender in den Technik-, Natur-, und Medizinwissenschaften mit Lektürekurs

Ringvorlesung zu Gender in den Technik-, Natur- und Medizinwissenschaften mit Lektürekurs

Prof. Dr. Anelis Kaiser Trujillo
Di 16 - 18:00 Uhr c.t.
SR 01 016 (G.-Köhler-Allee 101)

Diese Ringvorlesung führt in Themen der Genderforschung in den Technik- und Naturwissenschaften ein. Gastdozentinnen aus verschiedenen Disziplinen geben einen Überblick über ihren speziellen Forschungsbereich im Hinblick auf gender-relevante Fragestellungen. Die Veranstaltung ist vor allem für Studierende der Genderforschung konzipiert, es sind jedoch alle Interessierten herzlich willkommen.

 

Masterseminare zu Gender in den Technik-, Natur-, und Medizinwissenschaften

Genderaspekte der Kognition

Prof. Dr. Evelyn Ferstl
Di 10–12 Uhr
R -1 017 (Hebelstraße 10)

 

Das „Labor" in den Technik- und Naturwissenschaften: Welche Rolle spielt „Geschlecht" im Experiment?

Prof. Dr. Anelis Kaiser Trujillo
Fr 08 - 10 Uhr c.t.
G.-Köhler-Allee 101, Seminar 00-010/014

Was ist Materie? Was bedeutet Materialität? Materialität ist für die Gender Studies von großer Bedeutung, da uns unser Verständnis vom (biologischen) Geschlechtskörper immer wieder auf sie zurückführt. In den Naturwissenschaften wird mit Materialität in Laboren und in Experimenten umgegangen, während in den Geisteswissenschaften Materialität begrifflich zu verstehen versucht wird. Dieser wissenschaftlich unterschiedliche Bezug auf Materialität macht wohl die größte Kluft zwischen einem naturwissenschaftlich und einem geisteswissenschaftlich verstandenen Geschlechtskörper aus. In diesem Seminar wollen wir anhand von Texten von Wissenschaftlerinnen, die lange in bio- und naturwissenschaftlichen Feldern geforscht haben beziehungsweise dies noch tun, eruieren, wie wir unser (gesellschaftswissenschaftlich geprägtes) Materialitätsverständnis um biologische oder physikalische Aspekte – die nicht essentialistisch oder deterministisch zu sein brauchen – erweitern können. Dazu lesen wir beispielsweise Texte von Karen Barad, die unter Bezugnahme auf Butlers Performativität zu erklären versucht, wie Materie zu Materie wird.

 

Wissenschafts- und Technikforschung

Dr. Bettina Papenburg
Mo 14 - 16 Uhr c.t.
HS 1019 (Kollegiengebäude I)

Wissensproduktion ist eine soziale und von Anfang an wertgeladene Tätigkeit, die auf Ein- und Ausschlusspraktiken gründet, historisch und kulturell gerahmt ist, und die sowohl menschliche als auch nicht-menschliche Akteur_innen involviert. Wissenschaftliche Artefakte seien es Theorien, Bilder, Versuchsobjekte oder Forschungsgegenstände - sind daher niemals neutral oder gar unschuldig. Vielmehr sind sie von Anfang an politische Objekte, die in der Wissensproduktion erst hervorgebracht werden und deren Nutzen und Anwendung in der Gesellschaft ausgehandelt werden.

Das Seminar spannt den Bogen von der Auseinandersetzung mit Klassikern der Wissenschafts- und Technikforschung (wie Thomas Kuhn, Bruno Latour und dem spät wiederentdeckten Ludwik Fleck) bis hin zu Ansätzen der feministischen Wissenschaftskritik der 1980er Jahre (in Auseinandersetzung mit ausgewählten Arbeiten von Autorinnen wie Nancy Hartsock, Sandra Harding und Donna Haraway) und liest diese Ansätze neu durch das Prisma aktueller queer-feministischer, postkolonialer und neo-materialistischer Perspektiven auf Wissensproduktion.
Einen besonderen Fokus des Seminars bilden die vielfältigen Austauschprozesse zwischen den Naturwissenschaften und populären Medienformaten - etwa wenn Paläontolog_innen von Animator_innen über die Bewegungsabläufe von Dinosauriern lernen oder wenn Methoden, Anordnungen und Ziele der Nanotechnologieforschung mit der Videospielekultur aufeinandertreffen.

 

Modul: Gender in Kultur und Wissenschaft

Wahlweise:

Seminar zu Gendermainstreaming in gendersensitiven Berufsfeldern

oder

Seminar zu Gender Training

Gender & Didaktik Training 06./07.07.2018

Melanie Ebenfeld 

Freitag, 06.07.18, 09.30–17.30 Uhr

Samstag, 07.07.18, 09.30–17.00 Uhr

im ZAG, Belfortstr. 20, 79098 Freiburg i.Br.

 

Wie erkläre ich „gender“? Wie vermittle ic h Gender-Kompetenzen? Was ist das (realistische) Ziel eines Gender Trainings?Was ist meine Rolle als Gender Trainer_in?

Das Gender & Didaktik Training richtet sich an Studierende des MA Gender Studies, die mit grundlegenden Gender-Theorien vertraut sind und Interesse daran haben, andere Menschen auf professionellen Wegen für Gender-Konzepte zu sensibilisieren.

Zunächst gibt es eine Einführung in didaktische Grundbegriffe und den Ansatz konstruktivistischer Didaktik. Anschließend setzen wir uns damit auseinander, was Gender-Kompetenzen sind und wie diese welcher Zielgruppe vermittelt werden können. An einem Beispiel wird erläutert, wie ein Gender-Training aufgebaut wird und welche Ziele damit erreicht werden können.

Am zweiten Tag werden die Teilnehmenden in Kleingruppen kleine didaktische Einheiten erarbeiten und anschließend mit dem Rest der Gruppe ausprobieren. Die Teilnehmenden bekommen somit die Gelegenheit, selber eine didaktische Methode zur Vermittlung von Gender-Kompetenzen anzuleiten.

Zum Abschluss diskutieren wir, wie es perspektivisch für die einzelnen Teilnehmenden weitergehen kann, falls sie Interesse daran haben, selber Gender Trainings anzubieten.

 

Melanie Ebenfeld ist Dipl. Pädagogin und arbeitet als Gender Trainerin, Beraterin, Dozentin und Moderatorin im Bildungsbereich.

www.gender-education.de

 

Vorlesungsreihe „Freiburger GeschlechterStudien" mit Begleitseminar: Symposion „Living in Posthuman Worlds" am 19.–21.07.2018

Marion Mangelsdorf
Liefmannhaus, Goethestr. 33, 9–18 Uhr ct.

Recently in historical, theoretical, and critical natural science research, posthumanist ap- proaches and a so-called "New Materialism" have come into the scope of interest. Here, concepts and methods are being developed that deal with the complex interrelations of nature and culture and of material(s), matter(s), and discourse.

In contrast to an anthropocentric view and hence also in contrast to an ethno- and and- rocentric view, they touch upon the concept of human and non-human agency, natural and technical actors, expressing a multi-species network. When dealing with the “diversity of life” in different public realms, images are im- portant.This is not only concerning questions of representation in a broader sense, where politics of images play a signi cant role issues elaborated by critical, feminist and postcoloni- al arts and cultural studies in the last decades. To an even greater degree it concerns our envi- sioning of future constella-tions of biodiversity and conviviality, insofar as these in uence the opportunity of shaping the present. In this way, they also referred to the close interrelation of theories, concepts, and practices that can be experienced in the materiality and embodiment of knowledge.

Hence, revisions of visual cultures of (bio)di- versity as well as a transdisciplinarity-oriented artistic practice targeting this highly relevant eld of actions are contributing a fundamental part to the task of sensitizing for current and future questions and problems.

Weiterführende Informationen finden sich unter diesem Link: Symposium Living in Posthuman Worlds

 

Herrschaftsfreie Weltbeziehungen - Eine feministisch-aktivistische Perspektive auf Um-/Welt


Begleitseminar zum Symposium "Living in Posthuman Worlds": Workshop-Seminar von Studis für Studis im SoSe18

Marie-Helen Hägele, Stella Rutkat


Di, 12.00-14.00 ZAG, Belfortstr. 20, R 00013 (nicht wöchentlich, insgesamt 6 Dienstagssitzungen), sowie Blockseminar am letzten Wochenende im Juni


Herr über Knecht, Geist über Materie, Mensch über Natur . . . Westliche Philosophien konstruierten Mensch-Sein oft durch Herrschaftslogiken und Dichotomien. Herrschaftsfreie Beziehungen zur (Um-)Welt – wie lässt sich das denken? Wie können Menschen langfristige und für alle Beteiligten zuträgliche Beziehungen zueinander und zur Erde aufbauen?

Im ersten Teil des Seminars werden die theoretischen Grundlagen aus Ökofeminismen, Posthumanismen und feministischem Neuen Materialismus gemeinsam erarbeitet und kritisch reflektiert. An dem Blockwochenende betten wir diese theoretische Basis dann in einen praktischen, kreativen und aktivistischen Bezugsrahmen ein.

Wir sind ein interdisziplinäres Studi-Tandem aus den Gender Studies und der Soziologie. Mit diesem Workshop-Seminar möchten wir einen hierarchiefreien Lernraum schaffen, in dem wir uns die Inhalte gemeinsam erarbeiten und einen Bezug zu unserer alltäglichen Lebenspraxis schaffen. Durch die explizite Verknüpfung von Theorie und Praxis, sowie von Akademie und Aktivismus, soll Theorie praktisch (er-)lebbar werden. Das Seminar findet im Rahmen des Projekts 'Living in Posthuman Worlds' des Zentrums für Anthropologie und Gender Studies statt, welches mit einem Symposium im Juli endet. Die Teilnahme an dem Symposium ist möglich, aber nicht obligatorisch.

Studienleistungen:
Studierende der Gender Studies können sich das Seminar mit 4 ECTS im Modul "Vorlesung Freiburger GeschlechterStudien mit Begleitseminar" als Begleitseminar zum Symposium anrechnen lassen.



Anmeldungen an: stella.rutkat@posteo.de

 

Modul: Forschungspraxis

Forschungskolloquium Gender Studies

Prof. Dr. Anelis Kaiser Trujillo, Dr. Marion Mangelsdorf, Christa Klein
Fr 10–12 Uhr c.t., Belfortstr. 20

In diesem Kolloquium werden Master-Studierende über laufende Forschungsprojekte (Konzept und Methoden sowie Ergebnisse) berichten und die Gelegenheit haben, ihre Arbeit kritisch und konstruktiv zu diskutieren. Es ist angedacht, dass auch geladene Forschende oder Mitarbeitende des ZAGs ihre aktuelle Forschung präsentieren.
U.a. stellen in diesem Rahmen Daniel Fetzner (Medienkünstler, Hochschule Offenburg) und Marion Mangelsdorf das BMBF-Verbundprojekt „Gendering MINT digital" vor und Marion Mangelsdorf ihre Arbeit zu Fragen der Gender Studies, Transdisziplinarität und Verkörperung am Sonderforschungsbereich Muße (https://www.sfb1015.uni-freiburg.de/de/personen/postdocs/dr-marion-mangelsdorf)

Termine:

  • 20.04.18 10:15–11:45 Uhr: Maja Zill: Vorstellung Masterarbeit Antigenderismus
  • 27.04.18 10:15–11:45 Uhr: Marion Mangelsdorf: Schreibwerkstatt
  • 18.05.18 10:15–11:45 Uhr: Marion Mangelsdorf Vorstellung des Gender-Projekts im SFB Muße
  • 01.06.2018 10:15–11:45 Uhr:
    • Mona Kraus, Cathrin Hausch: Fragestellungen, Vorschläge, Ideen für die Abschlussarbeit
    • Leni Rimpler: Geschlecht und Sexualität im Fußball. Eine empirische Analyse (Vorstellung MA-Arbeit)
  • 08.06.18 10:15–13:45 Uhr: Berufsfelder der Gender Studies I:
    • Simone Thomas, Frauenbeauftragte der Stadt Freiburg
    • Dr. Wibke Backhaus, Referentin für Gleichstellung und Diversität an der Hochschule für Heilbronn
  • 15.06.2018 10:15–11:45 Uhr:
    • Berufsfelder der Gender Studies II

Kristian Gäckle, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-geförderten Projekt "Gender. Wissen. Informatik. Netzwerk zum Forschungstransfer des interdisziplinären Wissens zu Gender und Informatik" (GEWINN): Intersektionalität in Theorie und Praxis

    • 12:15–13:45 Helen Brech, Veronika Brunninger, Cathrin Hausch, Stella Rutkat: Bericht über die Reise nach Kolumbien
  • 22.06.2018 10:15–13:45 Berufsfelder der Gender Studies III:
    • Gabriele Kratz, Anlauf-und Fachberatungsstelle Frauenhorizonte - Gegen sexuelle Gewalt e.V.
    • Anna Schreiner, Referentin für Gleichstellung an der HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen
  • 29.06.18 10:15–13:45 Uhr: Berufsfelder der Gender Studies IV:
    • Jennifer J* Moos, Projektleitung Diversity Policy und Forschungsförderung wissenschaftliche Karriere, Universität Zürich: Zum radikalen Potenzial der Geduld: Gleichstellung und Diversity zwischen Anspruch und Machbarkeit
    • JunProf. Dr. Franziska Bergmann, Juniorprofessorin Fachbereich NDL/Germanistik an der Universität Trier
  • 06./07.07.18 09:30–17:30 Uhr: Gendertraining mit Melanie Ebenfeld

 

Modul: Lehrpraxis

Mitwirkung bei einer Lehrveranstaltung/Durchführung einer Lehrveranstaltung

In Absprache mit Dr. Marion Mangelsdorf

 

Begleitseminar: Herrschaftsfreie Weltbeziehungen - eine feministisch-aktivistische Perspektive auf Um-/Welt

Marie-Helen Hägele, Stella Rutkat 

Di 12–14 Uhr c.t. ZAG, Belfortstr. 20, R00013 (nicht wöchentlich, insgesamt 6 Dienstagssitzungen), sowie Blockseminar am letzten Wochenende im Juni)

Herr über Knecht, Geist über Materie, Mensch über Natur . . . Westliche Philosophien konstruierten Mensch-Sein oft durch Herrschaftslogiken und Dichotomien. Herrschaftsfreie Beziehungen zur (Um-)Welt – wie lässt sich das denken? Wie können Menschen langfristige und für alle Beteiligten zuträgliche Beziehungen zueinander und zur Erde aufbauen? 
Im ersten Teil des Seminars werden die theoretischen Grundlagen aus Ökofeminismen, Posthumanismen und feministischem Neuen Materialismus gemeinsam erarbeitet und kritisch reflektiert. An dem Blockwochenende betten wir diese theoretische Basis dann in einen praktischen, kreativen und aktivistischen Bezugsrahmen ein. 
Wir sind ein interdisziplinäres Studi-Tandem aus den Gender Studies und der Soziologie. Mit diesem Workshop-Seminar möchten wir einen hierarchiefreien Lernraum schaffen, in dem wir uns die Inhalte gemeinsam erarbeiten und einen Bezug zu unserer alltäglichen Lebenspraxis schaffen. Durch die explizite Verknüpfung von Theorie und Praxis, sowie von Akademie und Aktivismus, soll Theorie praktisch (er-)lebbar werden. 
Studierende der Gender Studies können sich das Seminar mit 4 ECTS im Modul "Vorlesung "Freiburger GeschlechterStudien" mit Begleitseminar" als Begleitseminar zum Symposium anrechnen lassen.Das Seminar findet im Rahmen des Projekts 'Living in Posthuman Worlds' des Zentrums für Anthropologie und Gender Studies statt, welches mit einem Symposium im Juli endet. Die Teilnahme an dem Symposium ist möglich, aber nicht obligatorisch.

Anmeldungen an: stella.rutkat@posteo.de